In der Geschichte der USA gab es bisher 47 Vizepräsidenten, von John Adams bis Joe Biden. 14 Vizepräsidenten wurden auch selber Präsident:
John Adams, Thomas Jefferson, Martin Van Buren und George H. W. Bush wurden unmittelbar in Anschluss an ihre Vizepräsidentschaft ins höchste Amt gewählt.
Richard Nixon war von 1953 bis 1961 Vizepräsident unter Dwight Eisenhower, verlor dann aber zuerst einmal knapp die Wahl gegen John F. Kennedy. Von 1969 bis 1974 war er schließlich doch Präsident. Sein Nachfolger Gerald Ford (Foto) war der einzige Vizepräsident, der durch einen Rücktritt seines Vorgängers ins Amt kam. Er war auch der einzige Mensch, der U.S.-Präsident wurde, ohne zuvor als Vizepräsident zur Wahl gestanden zu haben, denn er war in dieses Amt berufen worden, nachdem Vizepräsident Spiro Agnew wegen Korruption zurücktreten musste. Ford war nur neun Monate lang Vizepräsident, bevor er Präsident wurde.
John Tyler, Millard Fillmore, Calvin Coolidge und Harry S. Truman wurden Präsident als ihre Vorgänger vor Ablauf ihrer Amtszeit aus Alters- oder Krankheitsgründen verstarben.
Andrew Johnson, Chester A. Arthur, Theodore Roosevelt und Lyndon B. Johnson zogen ins Weiße Haus nachdem ihre Vorgänger einem Attentat zum Opfer gefallen waren.
US-Wahl 2012
Gedanken zum Wahlkampf in den USA
Samstag, 18. Februar 2012
Montag, 13. Februar 2012
Obama deutlich vor Romney und Santorum
Barack Obama liegt derzeit in der Wählergunst deutlich vor Mitt Romney und Rick Santorum, das besagt eine Umfrage von Pew.
Obama liegt 8 Prozent vor Romney und sogar 10 Prozent vor Santorum. (Quelle)
Obama liegt 8 Prozent vor Romney und sogar 10 Prozent vor Santorum. (Quelle)
Sonntag, 12. Februar 2012
Romney gewinnt in Maine
Weniger als 10.000 Menschen haben an der Vorwahl in Maine teilgenommen. Mitt Romney gewann dieses Mal wieder, Ron Paul wurde Zweiter:
Mitt Romney: 39%
Ron Paul: 36%
Rick Santorum: 18%
Newt Gingrich: 6%
Mitt Romney: 39%
Ron Paul: 36%
Rick Santorum: 18%
Newt Gingrich: 6%
Mittwoch, 8. Februar 2012
Santorum auf dem Zenit?
Während Mitt Romney und Newt Gingrich in den letzten Wochen damit beschäftigt waren, sich gegenseitig zu zerfleischen und nicht müde wurden, die Öffentlichkeit auf die Unzulänglichkeiten des Gegners hinzuweisen, setzte sich Rick Santorum leise an die Spitze des Bewerberfeldes und hat gestern alle drei Vorwahlen gewonnen.
Obwohl diese Vorwahlen hinsichtlich der Delegiertenstimmen für den Nominierungsparteitag unbedeutend waren, hat sich Santorum damit wieder als konservative Alternative zum moderaten Mitt Romney ins Gespräch gebracht. Immerhin hat er jetzt schon in vier Staaten gewonnen und Romney erst in drei.
Hier sind die Resultate aller Vorwahlen bis jetzt:
(Quelle: Google)
Rick Santorum ist mit 53 Jahren der Jüngste im Kreis der verbliebenen Kandidaten. Er ist Rechtsanwalt und war Abgeordneter im Repräsentantenhaus von 1991 bis 1995 und U.S.-Senator von 1995 bis 2007. Santorum ist sehr konservativ, besonders in Fragen wie Abtreibung und Homosexualität.
Die republikanischen Wähler werden sich in den nächsten Wochen ernsthaft fragen müssen, wer die besseren Chancen gegen Barack Obama hat. Da dürfte Mitt Romney dann doch wieder in den Blickpunkt rücken.
Romney hatte sich in den letzten Wochen darauf konzentriert, Newt Gingrich in die Schranken zu weisen. Jetzt wird Santorum zur Zielscheibe des medialen Großangriffs, zu dem Romney aufgrund seiner enormen Geldmittel in der Lage ist. Man darf gespannt sein, was Romneys Team in Santorums Vergangenheit ausgraben wird, um seine Reputation zu zerstören. Romney will die Nominierung um jeden Preis und er wird sie sich nicht von Santorum wegnehmen lassen.
Es kann also gut sein, dass Santorum mit seinen drei Siegen von gestern den Zenit im Vorwahlkampf erreicht hat und es jetzt schnell wieder bergab gehen wird, so wie es bei den anderen zeitweiligen Hauptgegnern Romneys auch schon der Fall war.
Obwohl diese Vorwahlen hinsichtlich der Delegiertenstimmen für den Nominierungsparteitag unbedeutend waren, hat sich Santorum damit wieder als konservative Alternative zum moderaten Mitt Romney ins Gespräch gebracht. Immerhin hat er jetzt schon in vier Staaten gewonnen und Romney erst in drei.
Hier sind die Resultate aller Vorwahlen bis jetzt:
(Quelle: Google)
Rick Santorum ist mit 53 Jahren der Jüngste im Kreis der verbliebenen Kandidaten. Er ist Rechtsanwalt und war Abgeordneter im Repräsentantenhaus von 1991 bis 1995 und U.S.-Senator von 1995 bis 2007. Santorum ist sehr konservativ, besonders in Fragen wie Abtreibung und Homosexualität.
Die republikanischen Wähler werden sich in den nächsten Wochen ernsthaft fragen müssen, wer die besseren Chancen gegen Barack Obama hat. Da dürfte Mitt Romney dann doch wieder in den Blickpunkt rücken.
Romney hatte sich in den letzten Wochen darauf konzentriert, Newt Gingrich in die Schranken zu weisen. Jetzt wird Santorum zur Zielscheibe des medialen Großangriffs, zu dem Romney aufgrund seiner enormen Geldmittel in der Lage ist. Man darf gespannt sein, was Romneys Team in Santorums Vergangenheit ausgraben wird, um seine Reputation zu zerstören. Romney will die Nominierung um jeden Preis und er wird sie sich nicht von Santorum wegnehmen lassen.
Es kann also gut sein, dass Santorum mit seinen drei Siegen von gestern den Zenit im Vorwahlkampf erreicht hat und es jetzt schnell wieder bergab gehen wird, so wie es bei den anderen zeitweiligen Hauptgegnern Romneys auch schon der Fall war.
Montag, 6. Februar 2012
Obama klar vor Romney
51 Prozent der registrierten Wähler würden derzeit Amtsinhaber Barack Obama ihre Stimme geben und nur 45 Prozent Mitt Romney. Das besagt eine neue Meinungsumfrage von Washington Post und ABC News. Obama hat damit erstmals die 50 Prozent-Marke in dieser Meinungsumfrage überschritten. (Quelle)
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