Mittwoch, 8. Juni 2016

Bernie Sanders als Kandidat der Green Party?

Bei den Demokraten sind die Vorwahlen jetzt auch entschieden, Hillary Clinton kann die meisten Delegiertenstimmen auf sich vereinen.

Aufgrund der vielen enttäuschten Anhänger von Bernie Sanders wittern die amerikanischen Grünen die Chance, die Überwindung der Zwei-Parteienherrschaft in den USA voranzutreiben.

Ihre wahrscheinliche Spitzenkandidatin, Jill Stein, hat Bernie Sanders angeboten, entweder ihren Platz einzunehmen oder als ihr Vize ins Rennen zu gehen.

Anders als ihre deutsche Schwesterpartei konnte die Green Party bisher noch keine Wahlerfolge auf nationaler Ebene vorweisen, außer dass ihr Spitzenkandidat Ralph Nader bei den Wahlen im Jahr 2000 fast 3 Millionen Stimmen erhielt und damit Dritter hinter George W. Bush und Al Gore wurde.

Mehr zum Thema: Kleine Parteien in den USA

Montag, 28. März 2016

Termine für die US-Vorwahlen 2016

Die US-Vorwahlen 2016 sind entschieden. Die Nominierungsparteitage finden im Juli statt.

* * *

Buchtipp:

Jetzt bestellen!Fettnäpfchenführer USA: Mittendurch und Drumherum

"Das Buch ist rundum gelungen. Unterhaltsam und informativ." Zeitzonen.de

"Ein wertvoller Ratgeber für alle USA Ersttäter." USA-Reise.de

Versandkostenfrei in eurem Lieblingsbuchladen und bei Buchhandel.de, Amazon.de, Thalia.de, Osiander und Hugendubel.de

Donnerstag, 3. März 2016

Clinton gegen Trump? Don't jump the gun!

"Don't jump the gun!" ist eine beliebte amerikanische Redewendung, die "Nicht so voreilig!" bedeutet. Aber genau das ist der Eindruck, den man dieser Tage in den deutschen und auch in den amerikanischen Medien bekommen kann. Nach nur 15 Vorwahlen werden Clinton und Trump als wahrscheinliche Kandidaten ihrer Parteien gehandelt. Sowohl Sanders bei den Demokraten als auch Cruz und Rubio bei den Republikanern haben aber durchaus noch Chancen.

Clinton dominiert zwar die Südstaaten, aber in den Nordstaaten kann Sanders gewinnen. Cruz und Rubio auf der anderen Seite könnten sich beim Wahlparteitag zusammentun und eine Nominierung von Trump verhindern. Einer von ihnen könnte Präsident und der andere Vizepräsident werden. Der republikanische Parteiapparat, der eine Wahl von Trump auf keinen Fall will, wird die beiden zu einem solchen Schritt drängen. Auch Kasich hat noch eine Chance, in einer derartigen Allianz eine Rolle zu spielen.

Ich habe in den letzten 22 Jahren mehrere Vorwahlen hier in den USA verfolgt und nur selten sind die frühen Spitzenreiter am Ende auch siegreich durchs Ziel gegangen. Also, "Don't jump the gun!", es kann sich noch viel ändern.