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Mittwoch, 15. Juni 2011

Romney ist Favorit, muss sich aber vor Perry in Acht nehmen

Obwohl Mitt Romney (Foto) derzeit das Feld der republikanischen Kandidaten recht souverän anführt, könnte es bald recht schwer für ihn werden, da jetzt noch einige neue Kandidaten hinzukommen werden.

Jon Huntsman, der ehemalige Gouverneur von Utah, Rick Perry, der gegenwärtige Gouverneur von Texas, sowie Rudy Giuliani, der ehemalige Bürgermeister von New York City, haben alle bisher abgewartet. Da das Feld der Kandidaten aber insgesamt noch recht schwach ist und bis jetzt eigentlich nur Romney eine ernsthafte Siegeschance gegen Barack Obama hat, werden diese drei es nun wohl doch versuchen.

Meiner Meinung nach kann aber nur Rick Perry (Foto) dem ehemaligen Gouverneur von Massachusetts gefährlich werden. Perry kann auf eine erfolgreiche Amtszeit im Riesenstaat Texas verweisen.

Huntsmann war dagegen zuletzt Botschafter in China, berufen von Barack Obama, was bei vielen republikanischen Wählern nicht gut ankommen wird. Und Giuliani war ein totaler Flop im letzten Vorwahlkampf. Warum sollte das diesmal anders sein?

Dienstag, 29. Januar 2008

McCain gewinnt in Florida, Giuliani wird nur Dritter

John McCain gewinnt die Vorwahl der Republikaner in Florida ganz knapp gegen Mitt Romney und ist nun der Favorit am 5. Februar, dem so genannten "Super Tuesday", an dem seine Partei Vorwahlen in 21 Staaten veranstalten wird.

Rudy Giuliani, der das ganze letzte Jahr in Meinungsumfragen vorn gelegen hatte und der in Florida alles auf eine Karte gesetzt und sich nicht so richtig an den anderen Vorwahlen beteiligt hatte, erhielt die Quittung für diesen strategischen Fehler und wurde nur Dritter. Gerüchten zufolge wird er nächste Woche aufgeben und sich öffentlich für McCain aussprechen. Hofft er vielleicht noch auf den Vizepräsidenten-Posten?

Die Vorwahl der Demokraten in Florida gewann Hillary Clinton - ein wertloser Sieg, denn aus diesem Staat dürfen keine Delegierten zum Nominierungsparteitag fahren, da der Parteiverband in Florida den Vorwahl-Termin ohne Absprache mit der Bundespartei vorverlegt hatte.

Sonntag, 13. Januar 2008

Republikaner schwärmen aus

Bei den Republikanern haben derzeit vier Männer die Chance, die Nominierung ihrer Partei zu gewinnen: John McCain, Mitt Romney, Mike Huckabee und Rudy Giuliani.

Derzeit versucht jeder, diese Chance bis zum "Super Tuesday" am 5. Februar, wenn bei den Republikanern in 19 Staaten gewählt wird, zu erhalten.

Am Dienstag wird in Michigan gewählt. Aber nur Mitt Romney und John McCain streiten sich hier um den Sieg. Ich schätze, dass Romney gewinnen wird, da er die wirtschaftlichen Probleme dieses Staates (400.000 weniger Arbeitsplätze seit dem Jahr 2000) in seinen Fernsehwerbungen besser anspricht als McCain. Zudem war Romneys Vater hier Gouverneur.

Am 19. Januar findet in South Carolina eine weitere Vorwahl statt. Aber nur Mike Huckabee und Fred Thompson sind dort derzeit auf Stimmenfang und ich tippe auf Huckabee, da es hier viele ultrakonservative Christen gibt, und die haben ihm schon in Iowa zum Sieg verholfen. Bei der am gleichen Tag stattfindenden Vorwahl in Nevada ist McCain der Favorit.

Und Rudy Giuliani ist schon in Florida unterwegs, wo er sich am 29. Januar einen Sieg erhofft.

Das zeigt, dass es nach diesen Vorwahlen noch keinen klaren Favoriten für die Nominierung geben wird. Und ob der 5. Februar mehr Klarheit bringen wird, ist fraglich, wobei Mitt Romney an diesem Tag wohl die besten Chance hat, denn er hat das meiste Geld und kann das Fernsehen in allen 19 Staaten mit seiner Werbung dominieren.

Mittwoch, 19. Dezember 2007

Rudy Giuliani schwimmen die Felle davon

Ich weiß nicht, wer Rudy Giuliani dazu geraten hat, aber seine Strategie, die ersten Vorwahlen in Iowa und New Hampshire zu ignorieren und sich auf seine landesweite Beliebtheit zu verlassen und damit in den nachfolgenden Staaten zu gewinnen, scheint völlig fehlzuschlagen, so wie ich es schon vor zwei Wochen vermutet hatte.

Insbesondere der rasante Aufstieg von Mike Huckabee in Iowa und das erstaunliche Comeback von John McCain in New Hampshire sowie die finanzielle Stärke von Mitt Romney lassen Giuliani in den ersten sechs Vorwahlen derzeit keine Chance auf einen Sieg und dass er sich danach noch an die Spitze setzen kann, glaubt er wohl selber nicht, denn jetzt sinken auch seine landesweiten Werte rapide.

Wie man so einen Fehler machen kann, verstehe ich nicht, denn alle anderen Kandidaten wussten, wie wichtig und richtungsweisend diese ersten Vorwahlen sind. Obama, Clinton und Edwards sowie Huckabee, Romney und McCain kämpfen jedenfalls erbittert um den Sieg in jedem der ersten Vorwahlstaaten.

Montag, 10. Dezember 2007

Huckabee und Giuliani landesweit fast gleichauf

Mike Huckabee (Foto) hat sich vor einigen Tagen in Iowa bei den Republikanern an die Spitze gesetzt und dieser Trend zeigt sich nun auch landesweit, wo er Rudy Giuliani beinahe eingeholt hat. Giuliani liegt bei 24 Prozent und der wesentlich konservativere Huckabee bei 22 Prozent. Vor zwei Monaten lag Huckabee noch bei 5 Prozent! Jetzt zeigt sich, wie wichtig die Vorwahlen in Iowa am 3. Januar sein werden. Gewinnt Huckabee dort, kann er sich bestimmt auch landesweit an die Spitze setzen. (Quelle: CNN)

Mittwoch, 7. November 2007

Clinton liegt 1 Prozent vor Giuliani

Hillary Clinton (Demokraten) liegt ein Jahr vor der Wahl nur 1 Prozent vor Rudy Giuliani (Republikaner), das hat eine Umfrage von NBC News ergeben.

Freitag, 5. Oktober 2007

Hillary Clinton baut Vorsprung aus

Hillary Clinton konnte ihren Vorsprung bei den Demokraten stark ausbauen und liegt laut einer Umfrage von ABC News/Washington Post derzeit bei 53 Prozent. Barack Obama kommt auf 20 Prozent und John Edwards auf 13 Prozent.

Bei den Republikanern kommen Rudy Giuliani auf 34 Prozent, Fred Thompson auf 17 Prozent, John McCain auf 12 Prozent und Mitt Romney auf 11 Prozent.

Damit läuft immer noch alles auf Clinton gegen Giuliani in den eigentlichen Präsidentschaftswahlen hinaus. Allerdings scheint Giulianis Position unter den Republikanern noch nicht so gefestigt zu sein wie Clintons bei den Demokraten.

Donnerstag, 16. August 2007

Clinton oder Obama gegen Giuliani - Wer würde die Wahl gewinnen?

Eine Umfrage der Quinnipiac University hat bestätigt, dass Hillary Clinton (Demokraten) und Rudy Giuliani (Republikaner) in ihren Parteien in Sachen Vorwahlen klar das Feld der Kandidaten anführen.

Aber wen würden die Amerikaner zum Präsidenten wählen? Wäre die Wahl heute, würden laut der oben genannten Umfrage 46 Prozent der Wähler für Clinton stimmen und 43 Prozent für Giuliani.

Bei einer Wahl zwischen Giuliani und Barack Obama, dem gegenwärtigen Zweiten bei den Demokraten, kämen beide auf 42 Prozent.

Quelle: VOA

Mittwoch, 8. August 2007

Giuliani vor Thompson und McCain

Laut USA Today/Gallup-Umfrage kommt Rudy Giuliani bei den Republikanern auf 33 Prozent, Fred Thompson auf 21 Prozent, John McCain auf 16 Prozent und Mitt Romney auf 8 Prozent.

Nebensächlich und ein wenig peinlich: Die 17jährige Tochter von Rudy Giuliani unterstützt offen den Demokraten Barack Obama. Nun ja, die Scheidung der Giulianis war wohl etwas problematisch und Obama ist zudem bei vielen Jugendlichen sehr beliebt. (Quelle: Guardian)

Montag, 16. Juli 2007

Demokraten liegen bei Spendengeldern weit vorn

Geld spielt im amerikanischen Wahlkampf oft eine entscheidende Rolle. Die Kandidaten sind in der Regel auf Spendengelder aus der Bevölkerung angewiesen, es sei denn sie sind superreich und können den Wahlkampf selber finanzieren. Wieviel Geld die Kandidaten bekommen, spiegelt in der Regel die Stimmung im Wahlvolk wieder und sind ein erstes Anzeichen dafür, ob ein Kandidat überhaupt eine Chance hat. Und so sieht es derzeit aus:

Die acht demokratischen Kandidaten konnten deutlich mehr Spendengelder auf sich vereinen als die zehn republikanischen Kandidaten. Die Demokraten kamen auf mehr als 80 Millionen Dollar, die Republikaner auf weniger als 50 Millionen.

Barack Obama hat im letzten Quartal fast 33 Millionen Dollar an Spendengeldern eingenommen und Hillary Clinton rund 27 Millionen. John Edwards kam auf fast 9 Millionen.

Bei den Republikanern kamen Rudolph Giuliani auf rund 17 Millionen und Mitt Romney auf fast 14 Millionen. John McCain kam auf etwas mehr als 11 Millionen.

Das spiegelt wohl sehr deutlich die Frustration vieler Leute hinsichtlich der verfehlten Politik der Republikaner wieder. Entschieden ist allerdings noch nichts, insbesondere wenn es den führenden republikanischen Kandidaten gelingt, sich von der gegenwärtigen Administration und ihrer Politik zu distanzieren.

Samstag, 7. Juli 2007

Fred Thompson bringt Giuliani in Gefahr

Der ehemalige Senator und Schauspieler, der noch gar nicht offiziell kandidiert, liegt einer CNN-Umfrage zufolge beim republikanischen Wahlvolk bereits bei 21 Prozent. Giuliani hat immer noch 31 Prozent, McCain ist auf 19 Prozent abgerutscht und Romney auf 11 Prozent.

Die meisten Republikaner sind wie Thompson (und anders als Giuliani) Abtreibungsgegner, deshalb hat er durchaus eine Chance, die Kandidatur zu gewinnen. Viele nennen den Erzkonservativen schon "the new Reagan".

McCain scheint dagegen schon das Geld auszugehen. Er musste einen Teil seiner Mitarbeiter entlassen.

Romney hat genug Geld, aber irgendwie kommt er nicht so richtig in Fahrt.

Am Ende wird es wohl einen Zweikampf zwischen Giuliani und Thompson geben. Falls Thompson die Kandidatur bekommt, hat Hillary Clinton erstklassige Aussichten auf den Gesamtsieg, da Thompson mit seiner Haltung in Sachen Abtreibung viele Frauen gegen sich aufbringen wird. Giuliani ist dagegen im politischen Zentrum angesiedelt und könnte viele Wechselwähler auf sich ziehen und dadurch gegen Clinton gewinnen.

Freitag, 27. April 2007

Alle strampeln sich ab, nur Giuliani nicht

Der Vorwahlkampf, also der Kampf um die Nominierung der Präsidentschaftskandidaten der beiden großen Parteien, läuft ja hier in den USA derzeit schon auf Hochtouren und Clinton, Obama und Edwards auf demokratischer Seite und McCain und Romney bei den Konservativen sind pausenlos auf Achse und drängeln sich ins Rampenlicht und vor die Fernsehkameras und besonders McCain sieht schon so erschöpft aus, als würde er jeden Moment zusammenbrechen und dass die Amerikaner einen Mormonen zum Präsidenten wählen, dürfte nicht einmal Romney selbst glauben. Er wird sich wohl eher als Vizepräsident ins Gespräch bringen wollen.

Clinton dürfte wohl bei den Demokraten gewinnen. Sie hat das Partei-Establishment hinter sich und kaum jemand zweifelt, dass sie eine erstklassige Präsidentin sein würde. Obama hat die Jugend auf seiner Seite, aber ihm mangelt es an Erfahrung, so wie Howard Dean vor vier Jahren, für den damals die jungen Demokraten hingabevoll gekämpft hatten und der als erster Kandidat das Internet als wirksame Wahlkampfwaffe für sich entdeckt hatte.

Nur einer macht derzeit so gut wie nichts und führt dennoch in allen Umfragen, sowohl was die Nominierung durch die Republikaner als auch die Präsidentschaftswahlen selbst angeht: Rudy Giuliani, ehemaliger Bürgermeister von New York und Amerikas beliebtester Politiker. Die anderen können sich abstrampeln, ihr Geld ausgeben, ihre Energie verschwenden - Giuliani bleibt unangefochten in Führung. Je weniger er macht und sagt, desto besser. Ihn kennen und mögen die meisten Amerikaner und Schuld am Krieg hat er auch nicht. Vor den Terroristen ist er am 11. September nicht weggelaufen und hat sich nicht wie ein gewisser George W. in Nebraska versteckt. Eigentlich hat er nur seine Arbeit gemacht, aber das wird ihm immer noch hoch angerechnet. Ob er der intelligenten und redegewandten Hilllary Clinton jedoch in den Fernsehduellen kurz vor der Wahl Paroli bieten kann, bleibt abzuwarten.
 

Dienstag, 3. April 2007

Clinton und Romney liegen beim Geld vorn

Obwohl Mitt Romney (Foto) in Umfragen weit hinter den beiden anderen republikanischen Kandidaten Rudy Giuliani und John McCain zurückliegt, hat er doch mit Abstand die meisten Spendengelder sammeln können. Romney hat in den ersten drei Monaten des Jahres 23 Millionen Dollar zusammenbekommen, Giuliani 15 Millionen und McCain 12,5 Millionen.

Bei den Demokraten konnte Hillary Clinton, die auch in den Meinungsumfragen weit vorn liegt, im ersten Quartal 26 Millionen Dollar einsammeln. John Edwards, der in Umfragen bei den Demokraten an dritter Stelle liegt, kam auf 14 Millionen. Der derzeit Zweitplazierte Barack Obama hat noch keine Zahlen bekannt gegeben, dürfte aber bei gut 20 Millionen liegen.

Quellen: Tucson Citizen und Bloomberg.com

Mittwoch, 28. Februar 2007

Clinton und Giuliani liegen vorn

Hillary Clinton und Rudy Giuliani (Foto) liegen in den jüngsten Meinungsumfragen vorn:

Demokraten:
Hillary Clinton 43 %
Barack Obama 27 %
John Edwards 14 %

Republikaner:
Rudy Giuliani 53 %
John McCain 23 %

Quelle: Washington Post

Freitag, 26. Januar 2007

Clinton und McCain führen in Meinungsumfragen

Hillary Clinton und John McCain haben derzeit die besten Chancen bei den Vorwahlen Anfang nächsten Jahres die Nominierungen ihrer Parteien zu gewinnen.

Einer repräsentativen Meinungsumfrage der Zeitschrift TIME zufolge liegt Clinton bei den Demokraten klar vorn. Sie kommt derzeit auf 40 Prozent, Barack Obama auf 21 Prozent und John Edwards auf 11 Prozent.

Bei den Republikanern führt John McCain mit 30 knapp vor Rudy Giuliani, der derzeit auf 26 Prozent kommt.

Bei einer Wahl zwischen Clinton und McCain würden beide zurzeit auf 47 Prozent kommen.