Sarah Palin liegt nur noch 5 Prozentpunkte hinter Barack Obama, obwohl sie (noch) gar nicht offiziell am Vorwahlkampf teilnimmt, berichtet WashingtonPost.com. Allerdings will sie erst im November eine Entscheidung über ihre Kandidatur treffen. Wahrscheinlich wartet sie ab, ob Rick Perry dann immer noch gute Umfragewerte hat oder nicht, da die beiden die gleichen erzkonservativen Wähler innerhalb des republikanischen Wahlvolkes ansprechen. Diese Strategie scheint sich zu lohnen: Die Umfragewerte von Michele Bachmann sind bereits im Keller, ohne dass Sarah Palin direkt mit ihr konkurrieren musste. Sollte Perry das gleiche Schicksal erleiden, muss sich Palin dann wahrscheinlich nur noch mit dem moderaten Mitt Romney auseinandersetzen, der zwar gegen Barack Obama gute Siegeschancen hat, im republikanischen Lager jedoch nicht viel Begeisterung auslöst.
Sarah Palin könnte mit ihrer cleveren Abwarte-Strategie also durchaus Erfolg haben, es sei denn, der recht beliebte Gouverneur von New Jersey, Chris Christie geht auch noch ins Rennen. Dann würde alles wieder ganz anders aussehen...
Laut einer heute veröffentlichten
Nach den Wahlen ist vor den Wahlen. Jetzt richten sich alle Augen auf 2012. Wird Präsident Obama die Wiederwahl gelingen oder werden die Republikaner ihren Siegeszug fortsetzen können? Da kommt es ganz darauf an, wer die Vorwahlen der Republikaner gewinnen und gegen den Amtsinhaber antreten wird.
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