Rick Santorum (Foto) hat seinen Wahlkampf für beendet erklärt. Damit steht nun praktisch fest, dass Mitt Romney im November gegen Barack Obama zur Wahl stehen wird. Die Spekulationen, wen Romney als Vize-Kandidaten an seine Seite nehmen wird, sind bereits voll im Gange. Marco Rubio, dem U.S.-Senator aus Florida und Kind kubanischer Eltern, werden da sehr gute Chancen gegeben.
Newt Gingrich und Ron Paul werden ihren Wahlkampf wohl fortsetzen, ohne jedoch eine Chance zu haben. Bei Gingrich ist das wohl eine Sache des Egos, bei Ron Paul geht es eher darum, seine Ideen bekannt zu machen und eine politische Bewegung innerhalb der republikanischen Partei aufzubauen.
Nachrichten und Gedanken zum Wahlsystem, den Kandidaten und der Wahl 2016, direkt aus den USA. Viele aktuelle Zusatz-Infos gibt es auf der US-Wahl 2016 Facebook-Seite
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Dienstag, 10. April 2012
Dienstag, 20. März 2012
Romney siegt auch in Illinois
Mitt Romney siegt ganz klar bei der Vorwahl in Illinois:
Romney 47%
Santorum 35%
Paul 9%
Gingrich 8%
Romney 47%
Santorum 35%
Paul 9%
Gingrich 8%
Montag, 19. März 2012
Romney siegt in Puerto Rico
Bei der Vorwahl in Puerto Rico konnte man sehen, wer der Profi und wer der Amateur ist.
Der Profi war Mitt Romney. Er wusste, dass in diesem U.S. Territory 20 Delegiertenstimmen für den Nominierungsparteitag auf dem Spiel stehen. Er hat sich daher schon früh die Unterstützung des populären Gouverneurs von Puerto Rico, Luis Fortuño, gesichert. Zudem unterstützte er in generellen Aussagen, dass Puerto Rico, dessen Einwohner seit 1917 U.S.-Bürger sind, der 51. Bundesstaat der USA wird. Die Wähler in Puerto Rico, die zwar an den Vorwahlen, nicht aber an den eigentlichen Präsidentschaftswahlen teilnehmen dürfen, dankten es ihm mit mehr als 80 Prozent der Stimmen.
Rick Santorum hat sich dagegen als Amateur bewiesen. Wie schon bei den anderen U.S.-Territories zuvor, hat er auch hier Stimmen verschenkt. Zu spät ist ihm bewusst geworden, dass diese Stimmen am Ende entscheidend sein können. Als er dann doch auf die Insel flog, meinte er, dass Puerto Rico ein Bundesstaat werden könne, wenn Englisch dort Amtssprache wird. Die Amtssprache war jedoch noch nie ein Faktor gewesen, wenn ein U.S. Territory (die meisten U.S.-Bundesstaaten waren das zuerst) in einen Bundesstaat umgewandelt wurde. Zudem haben die USA keine offizielle Amtssprache. Das also von Puerto Rico zu verlangen, war absurd. Santorum bekam dafür die Quittung mit rund 8 Prozent der Stimmen.
Der Profi war Mitt Romney. Er wusste, dass in diesem U.S. Territory 20 Delegiertenstimmen für den Nominierungsparteitag auf dem Spiel stehen. Er hat sich daher schon früh die Unterstützung des populären Gouverneurs von Puerto Rico, Luis Fortuño, gesichert. Zudem unterstützte er in generellen Aussagen, dass Puerto Rico, dessen Einwohner seit 1917 U.S.-Bürger sind, der 51. Bundesstaat der USA wird. Die Wähler in Puerto Rico, die zwar an den Vorwahlen, nicht aber an den eigentlichen Präsidentschaftswahlen teilnehmen dürfen, dankten es ihm mit mehr als 80 Prozent der Stimmen.
Rick Santorum hat sich dagegen als Amateur bewiesen. Wie schon bei den anderen U.S.-Territories zuvor, hat er auch hier Stimmen verschenkt. Zu spät ist ihm bewusst geworden, dass diese Stimmen am Ende entscheidend sein können. Als er dann doch auf die Insel flog, meinte er, dass Puerto Rico ein Bundesstaat werden könne, wenn Englisch dort Amtssprache wird. Die Amtssprache war jedoch noch nie ein Faktor gewesen, wenn ein U.S. Territory (die meisten U.S.-Bundesstaaten waren das zuerst) in einen Bundesstaat umgewandelt wurde. Zudem haben die USA keine offizielle Amtssprache. Das also von Puerto Rico zu verlangen, war absurd. Santorum bekam dafür die Quittung mit rund 8 Prozent der Stimmen.
Mittwoch, 14. März 2012
Romney baut Führung aus
Rick Santorum konnte gestern zwar in Alabama und Mississippi gewinnen, aber Mitt Romney konnte trotzdem seinen Vorsprung bei der Zahl der Delegierten für den Nominierungsparteitag ausbauen.
Die Delegiertenverteilung für Alabama und Mississippi sieht so aus:
Alabama:
1. Santorum, 34,5% - 18 Delegierte
2. Gingrich, 29,3% - 12 Delegierte
3. Romney, 29% - 11 Delegierte
Mississippi:
1. Santorum, 32,9% - 13 Delegierte
2. Gingrich, 31,3% - 12 Delegierte
3. Romney, 30,3% - 12 Delegierte
Zudem fanden aber auch noch zwei weniger beachtete Vorwahlen in Hawaii und American Samoa statt. Dort konnte Romney deutlich punkten:
Hawaii:
1. Romney, 45,4% - 9 Delegierte
2. Santorum, 25,3% - 4 Delegierte
3. Paul, 18,3% - 1 Delegierter
American Samoa:
Dort trafen sich 70 Republikaner zu einer Wahlversammlung und alle 9 Delegierte fielen auf Romney.
Das Gesamtergebnis der gestrigen Vorwahlen in Bezug auf gewonnene Delegiertenstimmen:
Romney - 41 Delegierte
Santorum - 35 Delegierte
Gingrich - 24 Delegierte
Paul - 1 Delegierter
Und hier der Gesamtstand nach 26 Vorwahlen:
Romney - 495 Delegierte
Santorum - 252 Delegierte
Gingrich - 131 Delegierte
Paul - 48 Delegierte
Für die Nominierung sind 1.144 Delegiertenstimmen notwendig.
Die Delegiertenverteilung für Alabama und Mississippi sieht so aus:
Alabama:
1. Santorum, 34,5% - 18 Delegierte
2. Gingrich, 29,3% - 12 Delegierte
3. Romney, 29% - 11 Delegierte
Mississippi:
1. Santorum, 32,9% - 13 Delegierte
2. Gingrich, 31,3% - 12 Delegierte
3. Romney, 30,3% - 12 Delegierte
Zudem fanden aber auch noch zwei weniger beachtete Vorwahlen in Hawaii und American Samoa statt. Dort konnte Romney deutlich punkten:
Hawaii:
1. Romney, 45,4% - 9 Delegierte
2. Santorum, 25,3% - 4 Delegierte
3. Paul, 18,3% - 1 Delegierter
American Samoa:
Dort trafen sich 70 Republikaner zu einer Wahlversammlung und alle 9 Delegierte fielen auf Romney.
Das Gesamtergebnis der gestrigen Vorwahlen in Bezug auf gewonnene Delegiertenstimmen:
Romney - 41 Delegierte
Santorum - 35 Delegierte
Gingrich - 24 Delegierte
Paul - 1 Delegierter
Und hier der Gesamtstand nach 26 Vorwahlen:
Romney - 495 Delegierte
Santorum - 252 Delegierte
Gingrich - 131 Delegierte
Paul - 48 Delegierte
Für die Nominierung sind 1.144 Delegiertenstimmen notwendig.
Dienstag, 6. März 2012
Mitt Romney liegt nach "Super Tuesday" weiterhin vorn
Mitt Romney (Bild links) gewann wie erwartet die Vorwahlen im Osten der USA, in Massachusetts, Vermont und Virginia, wo das republikanische Wahlvolk eher moderat ist. Auch in Idaho und Alaska konnte er einen deutlichen Sieg erringen. Sein Sieg in Ohio war dagegen hart erkämpft. Diesem Sieg wird große Bedeutung zugemessen, da Ohio im November wegen seiner vielen Wechselwähler besonders hart umkämpft sein wird und den Ausgang der Wahl entscheiden könnte.
Rick Santorum (Bild rechts) siegte erwartungsgemäß bei den deutlich konservativeren Republikanern in Oklahoma und Tennessee sowie in North Dakota.
Newt Gingrich errang einen klaren Sieg in seinem Heimatstaat Georgia. Er hatte angedeutet, dass er aus dem Rennen ausscheiden würde, sollte er hier nicht gewinnen. Wie lange er jetzt noch weiter machen wird, bleibt abzuwarten, denn eine Chance auf die Nominierung hat er wohl nicht mehr. Allerdings buhlen er und Santorum um die gleichen Wähler, wodurch Romney am Ende der lachende Dritte sein könnte.
Mitt Romney liegt bei der Zahl der Delegierten für den Nominierungsparteitag ganz deutlich an der Spitze. Informationen dazu gibt es hier: Election Dashboard
Rick Santorum (Bild rechts) siegte erwartungsgemäß bei den deutlich konservativeren Republikanern in Oklahoma und Tennessee sowie in North Dakota.
Newt Gingrich errang einen klaren Sieg in seinem Heimatstaat Georgia. Er hatte angedeutet, dass er aus dem Rennen ausscheiden würde, sollte er hier nicht gewinnen. Wie lange er jetzt noch weiter machen wird, bleibt abzuwarten, denn eine Chance auf die Nominierung hat er wohl nicht mehr. Allerdings buhlen er und Santorum um die gleichen Wähler, wodurch Romney am Ende der lachende Dritte sein könnte.
Mitt Romney liegt bei der Zahl der Delegierten für den Nominierungsparteitag ganz deutlich an der Spitze. Informationen dazu gibt es hier: Election Dashboard
Samstag, 3. März 2012
Romney gewinnt im Bundesstaat Washington
Mitt Romney hat die Vorwahl in Washington klar für sich entscheiden können:
Mitt Romney 38%
Ron Paul 25%
Rick Santorum 24%
Newt Gingrich 10%
Alle Aufmerksamkeit richtet sich jetzt auf den Super Tuesday, an dem in zehn Bundesstaaten Vorwahlen stattfinden werden.
Mitt Romney 38%
Ron Paul 25%
Rick Santorum 24%
Newt Gingrich 10%
Alle Aufmerksamkeit richtet sich jetzt auf den Super Tuesday, an dem in zehn Bundesstaaten Vorwahlen stattfinden werden.
Freitag, 2. März 2012
Super-Wahltag am 6. März
Am sogenannten "Super Tuesday", finden in zehn Bundesstaaten Vorwahlen der Republikaner statt. An diesem Tag wird ein Drittel der für die Nominierung notwendigen Stimmen vergeben.
Wer hat die besten Chancen auf einen Sieg in den einzelnen Staaten?
Alaska: Paul (er ist der einzige Kandidat, der sich hier bemüht)
Georgia: Gingrich (das ist sein Heimatstaat)
Idaho: Romney (hier gibt es viele Mormonen)
Massachusetts: Romney (er war Gouverneur dieses Staates)
North Dakota: alle Kandidaten haben hier eine Chance
Ohio: Romney oder Santorum (beide liegen im Moment in Umfragen nahe beieinander)
Oklahoma: Santorum (liegt derzeit in Umfragen vorn)
Tennessee: Santorum (den meisten Republikanern im Süden ist Romney viel zu moderat)
Vermont: Romney (er liegt hier in Umfragen vorn)
Virginia: Romney (hier stehen nur Romney und Paul auf dem Stimmzettel und Romney liegt in Umfragen weit vorn)
Im Foto von links nach rechts: Paul, Santorum, Romney, Gingrich
Wer hat die besten Chancen auf einen Sieg in den einzelnen Staaten?
Alaska: Paul (er ist der einzige Kandidat, der sich hier bemüht)
Georgia: Gingrich (das ist sein Heimatstaat)
Idaho: Romney (hier gibt es viele Mormonen)
Massachusetts: Romney (er war Gouverneur dieses Staates)
North Dakota: alle Kandidaten haben hier eine Chance
Ohio: Romney oder Santorum (beide liegen im Moment in Umfragen nahe beieinander)
Oklahoma: Santorum (liegt derzeit in Umfragen vorn)
Tennessee: Santorum (den meisten Republikanern im Süden ist Romney viel zu moderat)
Vermont: Romney (er liegt hier in Umfragen vorn)
Virginia: Romney (hier stehen nur Romney und Paul auf dem Stimmzettel und Romney liegt in Umfragen weit vorn)
Im Foto von links nach rechts: Paul, Santorum, Romney, Gingrich
Dienstag, 28. Februar 2012
Romney gewinnt in Michigan und Arizona
Mitt Romney hat in Michigan relativ knapp gegen Rick Santorum gewonnen:
Mitt Romney 41%
Rick Santorum 38%
Ron Paul 12%
Newt Gingrich 6,5%
Eine Niederlage wäre peinlich gewesen und hätte den gesamten weiteren Verlauf der Vorwahlen beeinflussen können, denn Romney wurde 1947 in Michigan geboren, er ist dort aufgewachsen und sein Vater war von 1963 bis 1969 Gouverneur dieses Bundesstaates.
Romney musste lange Zeit fürchten, dass Santorum zu viele Stimmen von Wählern bekommen würde, die den Demokraten nahe stehen. Michigan ist nämlich einer jener Staaten, wo jeder an den Vorwahlen der Republikaner teilnehmen kann, und die Demokraten rechnen sich bei der Wahl im November deutlich bessere Chancen gegen den erzkonservativen Santorum als gegen den moderaten Romney aus. Presseberichte sprechen davon, dass ca. 10 Prozent der Stimmen bei der Vorwahl in Michigan von Demokraten abgegeben wurden.
In Arizona gab es den seit Wochen erwarteten Sieg von Romney:
Mitt Romney 47%
Rick Santorum 27%
Newt Gingrich 16%
Ron Paul 8%
Montag, 13. Februar 2012
Obama deutlich vor Romney und Santorum
Barack Obama liegt derzeit in der Wählergunst deutlich vor Mitt Romney und Rick Santorum, das besagt eine Umfrage von Pew.
Obama liegt 8 Prozent vor Romney und sogar 10 Prozent vor Santorum. (Quelle)
Obama liegt 8 Prozent vor Romney und sogar 10 Prozent vor Santorum. (Quelle)
Sonntag, 12. Februar 2012
Romney gewinnt in Maine
Weniger als 10.000 Menschen haben an der Vorwahl in Maine teilgenommen. Mitt Romney gewann dieses Mal wieder, Ron Paul wurde Zweiter:
Mitt Romney: 39%
Ron Paul: 36%
Rick Santorum: 18%
Newt Gingrich: 6%
Mitt Romney: 39%
Ron Paul: 36%
Rick Santorum: 18%
Newt Gingrich: 6%
Mittwoch, 8. Februar 2012
Santorum auf dem Zenit?
Während Mitt Romney und Newt Gingrich in den letzten Wochen damit beschäftigt waren, sich gegenseitig zu zerfleischen und nicht müde wurden, die Öffentlichkeit auf die Unzulänglichkeiten des Gegners hinzuweisen, setzte sich Rick Santorum leise an die Spitze des Bewerberfeldes und hat gestern alle drei Vorwahlen gewonnen.
Obwohl diese Vorwahlen hinsichtlich der Delegiertenstimmen für den Nominierungsparteitag unbedeutend waren, hat sich Santorum damit wieder als konservative Alternative zum moderaten Mitt Romney ins Gespräch gebracht. Immerhin hat er jetzt schon in vier Staaten gewonnen und Romney erst in drei.
Hier sind die Resultate aller Vorwahlen bis jetzt:
(Quelle: Google)
Rick Santorum ist mit 53 Jahren der Jüngste im Kreis der verbliebenen Kandidaten. Er ist Rechtsanwalt und war Abgeordneter im Repräsentantenhaus von 1991 bis 1995 und U.S.-Senator von 1995 bis 2007. Santorum ist sehr konservativ, besonders in Fragen wie Abtreibung und Homosexualität.
Die republikanischen Wähler werden sich in den nächsten Wochen ernsthaft fragen müssen, wer die besseren Chancen gegen Barack Obama hat. Da dürfte Mitt Romney dann doch wieder in den Blickpunkt rücken.
Romney hatte sich in den letzten Wochen darauf konzentriert, Newt Gingrich in die Schranken zu weisen. Jetzt wird Santorum zur Zielscheibe des medialen Großangriffs, zu dem Romney aufgrund seiner enormen Geldmittel in der Lage ist. Man darf gespannt sein, was Romneys Team in Santorums Vergangenheit ausgraben wird, um seine Reputation zu zerstören. Romney will die Nominierung um jeden Preis und er wird sie sich nicht von Santorum wegnehmen lassen.
Es kann also gut sein, dass Santorum mit seinen drei Siegen von gestern den Zenit im Vorwahlkampf erreicht hat und es jetzt schnell wieder bergab gehen wird, so wie es bei den anderen zeitweiligen Hauptgegnern Romneys auch schon der Fall war.
Obwohl diese Vorwahlen hinsichtlich der Delegiertenstimmen für den Nominierungsparteitag unbedeutend waren, hat sich Santorum damit wieder als konservative Alternative zum moderaten Mitt Romney ins Gespräch gebracht. Immerhin hat er jetzt schon in vier Staaten gewonnen und Romney erst in drei.
Hier sind die Resultate aller Vorwahlen bis jetzt:
(Quelle: Google)
Rick Santorum ist mit 53 Jahren der Jüngste im Kreis der verbliebenen Kandidaten. Er ist Rechtsanwalt und war Abgeordneter im Repräsentantenhaus von 1991 bis 1995 und U.S.-Senator von 1995 bis 2007. Santorum ist sehr konservativ, besonders in Fragen wie Abtreibung und Homosexualität.
Die republikanischen Wähler werden sich in den nächsten Wochen ernsthaft fragen müssen, wer die besseren Chancen gegen Barack Obama hat. Da dürfte Mitt Romney dann doch wieder in den Blickpunkt rücken.
Romney hatte sich in den letzten Wochen darauf konzentriert, Newt Gingrich in die Schranken zu weisen. Jetzt wird Santorum zur Zielscheibe des medialen Großangriffs, zu dem Romney aufgrund seiner enormen Geldmittel in der Lage ist. Man darf gespannt sein, was Romneys Team in Santorums Vergangenheit ausgraben wird, um seine Reputation zu zerstören. Romney will die Nominierung um jeden Preis und er wird sie sich nicht von Santorum wegnehmen lassen.
Es kann also gut sein, dass Santorum mit seinen drei Siegen von gestern den Zenit im Vorwahlkampf erreicht hat und es jetzt schnell wieder bergab gehen wird, so wie es bei den anderen zeitweiligen Hauptgegnern Romneys auch schon der Fall war.
Sonntag, 5. Februar 2012
Romney gewinnt auch in Nevada
Auch bei der Vorwahl der Republikaner in Nevada gab es keine Überraschung. Mitt Romney gewann wieder ganz deutlich:
Mitt Romney 50%
Newt Gingrich 21%
Ron Paul 19%
Rick Santorum 10%
Mitt Romney 50%
Newt Gingrich 21%
Ron Paul 19%
Rick Santorum 10%
Dienstag, 31. Januar 2012
Romney gewinnt in Florida
Bei der Vorwahl der Republikaner in Florida gab es keine Überraschung. Mitt Romney gewann wie erwartet klar gegen Newt Gingrich:
Mitt Romney 46%
Newt Gingrich 32%
Rick Santorum 13%
Ron Paul 7%
Santorum und Paul hatten in Florida kaum Wahlkampf betrieben.
Mitt Romney 46%
Newt Gingrich 32%
Rick Santorum 13%
Ron Paul 7%
Santorum und Paul hatten in Florida kaum Wahlkampf betrieben.
Montag, 23. Januar 2012
Drei Vorwahlen, drei Sieger
Bei den bisherigen drei Vorwahlen gab es drei verschiedene Sieger:
Rick Santorum gewann in Iowa. (Ihm wurde der Sieg nachträglich zugesprochen, nachdem zuvor Mitt Romney tagelang als knapper Sieger galt.)
Mitt Romney entschied New Hampshire klar für sich.
Newt Gingrich überholte in South Carolina durch ein starkes Auftreten in den letzten zwei Fernsehdebatten den lange führenden Mitt Romney in einem unglaublichen Endspurt und schlug ihn klar.
In Florida am 31. Januar stehen 50 Stimmen auf dem Spiel. Hier bekommt der Sieger (anders als in einigen anderen Staaten) alle Delegiertenstimmen.
Rick Santorum gewann in Iowa. (Ihm wurde der Sieg nachträglich zugesprochen, nachdem zuvor Mitt Romney tagelang als knapper Sieger galt.)
Mitt Romney entschied New Hampshire klar für sich.
Newt Gingrich überholte in South Carolina durch ein starkes Auftreten in den letzten zwei Fernsehdebatten den lange führenden Mitt Romney in einem unglaublichen Endspurt und schlug ihn klar.
In Florida am 31. Januar stehen 50 Stimmen auf dem Spiel. Hier bekommt der Sieger (anders als in einigen anderen Staaten) alle Delegiertenstimmen.
Samstag, 21. Januar 2012
Gingrich gewinnt Vorwahl in South Carolina
Newt Gingrich hat die Vorwahl in South Carolina überraschend klar gewonnen. Er bekam 40 Prozent der Stimmen. Er hatte sich in den letzten Fernsehdebatten überzeugend als konservative Alternative zum moderaten Mitt Romney präsentiert. Viele christlich-konservative Wähler misstrauen Romney zudem, weil er Mormone ist.
Mitt Romney erhielt nur 28 Prozent der Stimmen. Rick Santorum (17 Prozent) wurde Dritter und Ron Paul (13 Prozent) Vierter.
Im Vorwahlkampf ist noch nichts entschieden. Die nächsten Monate könnten ähnlich spannend werden, wie der Zweikampf zwischen Barack Obama und Hillary Clinton vor vier Jahren.
Mitt Romney erhielt nur 28 Prozent der Stimmen. Rick Santorum (17 Prozent) wurde Dritter und Ron Paul (13 Prozent) Vierter.
Im Vorwahlkampf ist noch nichts entschieden. Die nächsten Monate könnten ähnlich spannend werden, wie der Zweikampf zwischen Barack Obama und Hillary Clinton vor vier Jahren.
Donnerstag, 19. Januar 2012
Ein Rick gibt auf, der andere gewinnt nachträglich
Die Top-Nachrichten des Tages sind, dass Rick Perry aufgibt und Rick Santorum wohl doch in Iowa gewonnen hat.
Jetzt sind nur noch Mitt Romney, Ron Paul, Newt Gingrich und Rick Santorum im Rennen. Romney ist nach wie vor der Favorit.
Jetzt sind nur noch Mitt Romney, Ron Paul, Newt Gingrich und Rick Santorum im Rennen. Romney ist nach wie vor der Favorit.
Montag, 16. Januar 2012
Das Feld der Kandidaten wird immer kleiner
Nach Herman Cain und Michele Bachmann hat nun heute auch Jon Huntsman aufgegeben.
Jetzt sind nur noch fünf Kandidaten im Rennen: Mitt Romney, Ron Paul, Newt Gingrich, Rick Santorum und Rick Perry.
Wer gibt als Nächstes auf? Ich tippe auf Rick Perry.
Jetzt sind nur noch fünf Kandidaten im Rennen: Mitt Romney, Ron Paul, Newt Gingrich, Rick Santorum und Rick Perry.
Wer gibt als Nächstes auf? Ich tippe auf Rick Perry.
Mittwoch, 11. Januar 2012
Romney gewinnt in New Hampshire
Bei der Vorwahl in New Hampshire erhielten
Mitt Romney 95,737 Stimmen (39.4%)
Ron Paul 55,514 Stimmen (22.8%)
Jon Huntsman 40,954 Stimmen (16.8%)
Newt Gingrich 22,955 Stimmen (9.4%)
Rick Santorum 22,738 Stimmen (9.3%)
Rick Perry 1,711 Stimmen (0.7%)
Der Sieg von Mitt Romney überrascht kaum. Ron Paul schnitt beachtlich stark ab und Jon Huntsman bringt sich plötzlich ins Gespräch.
Moderate Kandidaten wie Romney und Huntsman hatten ein relativ leichtes Spiel in New Hampshire. Sollte Romney jedoch auch am 21. Januar im wesentlich konservativeren South Carolina gewinnen, dann fällt damit wohl schon die Vorentscheidung.
Mitt Romney 95,737 Stimmen (39.4%)
Ron Paul 55,514 Stimmen (22.8%)
Jon Huntsman 40,954 Stimmen (16.8%)
Newt Gingrich 22,955 Stimmen (9.4%)
Rick Santorum 22,738 Stimmen (9.3%)
Rick Perry 1,711 Stimmen (0.7%)
Der Sieg von Mitt Romney überrascht kaum. Ron Paul schnitt beachtlich stark ab und Jon Huntsman bringt sich plötzlich ins Gespräch.
Moderate Kandidaten wie Romney und Huntsman hatten ein relativ leichtes Spiel in New Hampshire. Sollte Romney jedoch auch am 21. Januar im wesentlich konservativeren South Carolina gewinnen, dann fällt damit wohl schon die Vorentscheidung.
Mittwoch, 4. Januar 2012
Romney siegt, aber Santorum ist der wirkliche Gewinner
Rick Santorum (Foto) wurde in Iowa dafür belohnt, dass er nicht aufgegeben hat. Monatelang lag er in Umfragen zusammen mit Jon Huntsman am Ende des Bewerberfeldes. Seine Werte stagnierten bei etwa drei Prozent.
Mitt Romney war dagegen von Anfang der Favorit. Er hat nicht nur eine geölte Wahlkampfmaschine, er hat wegen seiner moderaten Ansichten auch die besten Chancen, Wechselwähler anzuziehen und Amtsinhaber Barack Obama zu schlagen.
Allerdings hat Mitt Romney ein Problem: er ist Mormone. Das mögen viele der christlich-fundamentalistischen Republikaner nicht. Also waren sie ständig auf der Suche nach jemandem, der Romney als Favorit ersetzen könnte. Alle paar Wochen liebäugelten sie mit einem anderen Kandidaten: Michele Bachmann, Rick Perry, Herman Cain, Newt Gingrich. Sie alle legten in den Umfragen schnell zu, und fielen ebenso schnell wieder, sobald ihre Unzulänglichkeiten im Rampenlicht deutlich wurden.
Am Ende bleiben nur noch Ron Paul, Jon Huntsman und Rick Santorum.
Ron Paul hat eine treue Anhängerschaft, die jedoch kaum größer oder kleiner wird. Jon Huntsmann ist ebenfalls Mormone. Diese beiden fallen als Ersatz für Romney aus.
Blieb am Ende nur noch der ehemalige U.S.-Senator Rick Santorum, der irgendwie Glück hatte, dass er bis jetzt noch nicht an der Reihe gewesen war, kometenhaft aufzusteigen und dann zu verglühen. War das Zufall oder hat er sich bis zum rechten Zeitpunkt geschickt zurückgehalten? Wir werden sehen.
Die Ergebnisse von Iowa im Einzelnen:
Mitt Romney 30.015 Stimmen 24,6%
Rick Santorum 30.007 Stimmen 24,5%
Ron Paul 26.219 Stimmen 21,4%
Newt Gingrich 16.251 Stimmen 13,3%
Rick Perry 12.604 Stimmen 10,3%
Michele Bachmann 6.073 Stimmen 5%
Jon Huntsman 745 Stimmen 0,6%
Mitt Romney war dagegen von Anfang der Favorit. Er hat nicht nur eine geölte Wahlkampfmaschine, er hat wegen seiner moderaten Ansichten auch die besten Chancen, Wechselwähler anzuziehen und Amtsinhaber Barack Obama zu schlagen.
Allerdings hat Mitt Romney ein Problem: er ist Mormone. Das mögen viele der christlich-fundamentalistischen Republikaner nicht. Also waren sie ständig auf der Suche nach jemandem, der Romney als Favorit ersetzen könnte. Alle paar Wochen liebäugelten sie mit einem anderen Kandidaten: Michele Bachmann, Rick Perry, Herman Cain, Newt Gingrich. Sie alle legten in den Umfragen schnell zu, und fielen ebenso schnell wieder, sobald ihre Unzulänglichkeiten im Rampenlicht deutlich wurden.
Am Ende bleiben nur noch Ron Paul, Jon Huntsman und Rick Santorum.
Ron Paul hat eine treue Anhängerschaft, die jedoch kaum größer oder kleiner wird. Jon Huntsmann ist ebenfalls Mormone. Diese beiden fallen als Ersatz für Romney aus.
Blieb am Ende nur noch der ehemalige U.S.-Senator Rick Santorum, der irgendwie Glück hatte, dass er bis jetzt noch nicht an der Reihe gewesen war, kometenhaft aufzusteigen und dann zu verglühen. War das Zufall oder hat er sich bis zum rechten Zeitpunkt geschickt zurückgehalten? Wir werden sehen.
Die Ergebnisse von Iowa im Einzelnen:
Mitt Romney 30.015 Stimmen 24,6%
Rick Santorum 30.007 Stimmen 24,5%
Ron Paul 26.219 Stimmen 21,4%
Newt Gingrich 16.251 Stimmen 13,3%
Rick Perry 12.604 Stimmen 10,3%
Michele Bachmann 6.073 Stimmen 5%
Jon Huntsman 745 Stimmen 0,6%
Dienstag, 6. Dezember 2011
Gingrich jetzt weit vor Romney
Nach dem Ausscheiden von Herman Cain liegt Newt Gingrich jetzt deutlich vor Mitt Romney. Hier sind die aktuellen Umfrage-Ergebnisse von Gallup:
Newt Gingrich 37%
Mitt Romney 22%
Ron Paul 8%
Rick Perry 7%
Michele Bachmann 6%
Rick Santorum 3%
Jon Huntsman 1%
Wenn Romney jetzt nicht aggressiver wird, könnte Gingrich ihm die Show stehlen. Es scheint beinahe so, als hätte er mit Gingrich nicht gerechnet. Das Comeback von Gingrich ist in der Tat beachtlich, nachdem die meisten seiner Mitarbeiter im Juni gekündigt hatten, weil sie das Gefühl hatten, dass er nicht ausreichend bei der Sache war.
Newt Gingrich 37%
Mitt Romney 22%
Ron Paul 8%
Rick Perry 7%
Michele Bachmann 6%
Rick Santorum 3%
Jon Huntsman 1%
Wenn Romney jetzt nicht aggressiver wird, könnte Gingrich ihm die Show stehlen. Es scheint beinahe so, als hätte er mit Gingrich nicht gerechnet. Das Comeback von Gingrich ist in der Tat beachtlich, nachdem die meisten seiner Mitarbeiter im Juni gekündigt hatten, weil sie das Gefühl hatten, dass er nicht ausreichend bei der Sache war.
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