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Montag, 16. Mai 2011

Mike Huckabee verzichtet auf Kandidatur

Mike Huckabee, der als einer der Favoriten in den Vorwahlen der Republikaner galt, hat in seiner TV-Sendung auf Fox "News" erklärt, dass er sich nicht um die Präsidentschaftskandidatur der Republikaner bewerben wird.

Der ehemalige Gouverneur von Arkansas hatte im Jahr 2008 die wichtige Vorwahl in Iowa gewonnen und lag auch in jüngsten Umfragen unter den Favoriten.

Huckabee hatte allerdings vor einigen Wochen erklärt, dass es sehr schwer werden wird, Amtsinhaber Barack Obama zu schlagen.

Ich nehme an, dass Huckabee deshalb bis zur Wahl 2016 warten will, da er sich dann bessere Chancen ausrechnet.

Donnerstag, 28. April 2011

Donald Trump geht bei Republikanern in Führung

Laut einer heute veröffentlichten Meinungsumfrage von Rasmussen Reports setzt sich Donald Trump an die Spitze des Feldes möglicher republikanischer Gegenkandidaten:

Donald Trump 19%
Mitt Romney 17%
Mike Huckabee 15%
Newt Gingrich 9%
Sarah Palin 9%
Ron Paul 8%
Tim Pawlenty 5%
Mitch Daniels 3%

Im direkten Vergleich liegt Obama derzeit mit 49% deutlich vor Trump, der nur auf 34% kommt.

Trump hatte sich in den letzten Tagen und Wochen lautstark an Spekulationen beteiligt, dass Barack Obama nicht in den USA geboren wurde und deshalb kein Recht hätte, U.S.-Präsident zu sein. Das White House hat deshalb gestern Barack Obamas Geburtsurkunde veröffentlicht, die beweist, dass er im U.S.-Bundesstaat Hawaii geboren wurde.

Dienstag, 22. Februar 2011

Umfrage: Obama gleichauf mit Huckabee und nur knapp vor Romney und Trump

Mike Huckabee hat einer neuen Umfrage von Newsweek zufolge die besten Chancen, Barack Obama zu schlagen. Beide liegen gleichauf bei 46 Prozent.

Mitt Romney liegt nur zwei Prozent hinter Obama (49 Prozent Obama, 47 Prozent Romney).

Donald Trump (Foto), der sich vor Kurzem ebenfalls als möglicher Kandidat ins Gespräch gebracht hat, liegt ebenfalls nur zwei Prozent hinter Obama. (Obama 43 Prozent, Trump 41 Prozent)

Sarah Palin hat dagegen keine Chance. (Obama 51 Prozent, Palin 40 Prozent)

(Quelle: TPMDC)

Donnerstag, 4. November 2010

Obamas Siegeschancen: gut gegen Palin, schlecht gegen Huckabee

Nach den Wahlen ist vor den Wahlen. Jetzt richten sich alle Augen auf 2012. Wird Präsident Obama die Wiederwahl gelingen oder werden die Republikaner ihren Siegeszug fortsetzen können? Da kommt es ganz darauf an, wer die Vorwahlen der Republikaner gewinnen und gegen den Amtsinhaber antreten wird.

Einer aktuellen Meinungsumfrage zufolge liegt Barack Obama derzeit ganz klar vor Sarah Palin. Obama würde 52 Prozent der Stimmen bekommen und Palin nur 44 Prozent.

Gegen einen anderen Republikaner sieht es jedoch genau umgekehrt aus: Mike Huckabee (Foto) würde Obama mit 52 Prozent zu 44 Prozent schlagen.

Mitt Romney würde ebenfalls gegen Obama gewinnen, mit 50 zu 45 Prozent. Gegen Newt Gingrich liegt Obama knapp mit 49 zu 47 Prozent vorn.

Montag, 19. April 2010

Wer tritt in zwei Jahren gegen Obama an?

Einer Umfrage von CNN zufolge liegt bei den Republikanern derzeit Mike Huckabee (Foto) mit 24 Prozent vorn, gefolgt von Mitt Romney (20 Prozent) und Sarah Palin (15 Prozent).

Derzeit würde Obama gegen Huckabee 54 Prozent der Stimmen bekommen, gegen Romney 53 Prozent und gegen Palin 55 Prozent.

Mittwoch, 12. November 2008

Vorwahlkampf 2012 hat begonnen

Wer wird 2012 gegen Barack Obama antreten?

Mike Huckabee und Bobby Jindal (Foto) beginnen bereits mit dem Vorwahlkampf der Republikaner, berichtet eine Tageszeitung aus Iowa: Potential 2012 presidential candidates already visit Iowa

Auch Sarah Palin hat Pläne für die Wahl 2012: US election: Palin contemplates presidential run in 2012

Donnerstag, 7. Februar 2008

Romney gibt auf - McCain wird wahrscheinlich Kandidat der Republikaner

Nachdem Mitt Romney mehr als 30 Millionen Dollar seines eigenen Geldes in den Wahlkampf investiert hat, bei der Zahl der Delegierten für den Nominierungsparteitag jedoch weit hinter John McCain liegt, gibt er auf, denn ein Weitermachen wäre reine Geldverschwendung.

McCain, der mit viel weniger Geld weit mehr erreicht hat, muss sich jetzt nur noch mit Mike Huckabee auseinandersetzen, der allerdings auch nicht viel Geld hat. Somit kann McCain erst einmal finanziell Luft holen und sich auf den "richtigen" Wahlkampf im Herbst vorbereiten, wenn es gegen Clinton oder Obama geht. Während Clinton zurzeit ebenfalls finanzielle Schwierigkeiten hat, fliegt Obama das Geld nur so zu. Er ist der Hoffnungsträger vieler Amerikaner, ihn wollen sie um jeden Preis gewinnen sehen.

Die Republikaner sind derzeit gespalten: Die moderaten Konservativen wollen McCain, die christlich-konservativen Wähler hatten bisher entweder Romney oder Huckabee gewählt und werden sich jetzt hinter Huckabee vereinen. Jedoch überwiegen in den meisten verbleibenden Staaten die moderaten Republikaner, so dass McCain sich eigentlich keine Sorgen mehr machen muss.

Um die Partei für den eigentlichen Wahlkampf wieder zu vereinen, ist bereits die Nominierung von Huckabee als Vizekandidat von McCain im Gespräch.

Samstag, 19. Januar 2008

McCain vor Huckabee in South Carolina - Romney bleibt trotzdem in Führung

John McCain gewinnt die Vorwahl der Republikaner in South Carolina knapp vor Mike Huckabee. Beide konnten jeweils rund ein Drittel der Stimmen auf sich vereinen. Fred Thompson und Mitt Romney belegen dementsprechend abgeschlagen die weiteren Plätze. (Die genauen Zahlen.)

Aber: Nicht nur der Gewinner bekommt bei jeder Vorwahl Delegiertenstimmen für den Nominierungsparteitag, sondern auch die Platzierten. Und bei der Zahl der landesweiten Delegiertenstimmen liegt Romney derzeit deutlich von Huckabee und McCain.

Wichtig: Anders als die anderen Kandidaten hat Romney genug Geld, in allen Staaten wirkungsvoll Wahlkampf zu führen und überall Delegiertenstimmen einzusammeln. Am Ende kann er daher mit einer ausreichenden Mischung aus Siegen und guten Platzierungen die Oberhand behalten, selbst wenn McCain und Huckabee sowie vielleicht auch Giuliani hier und dort ein spektakulärer Sieg gelingt.

Also: Neben den einzelnen Vorwahl-Siegen immer den Gesamtstand im Auge behalten!

Dienstag, 15. Januar 2008

Romney schlägt McCain in Michigan

Mitt Romney gewinnt die Vorwahl der Republikaner in Michigan. John McCain kann seinen Sieg von New Hampshire nicht wiederholen und wird Zweiter. Der Sieger von Iowa, Mike Huckabee, wird Dritter.

Meiner Meinung nach gibt es drei Gründe für den Sieg von Mitt Romney hier in Michigan, wo ich wohne:

1. Mitt Romney wurde in Michigan geboren und sein Vater war hier Gouverneur. Damit konnte er glaubwürdig versichern, dass ihm das von einer schweren Wirtschaftskrise gebeutelte Michigan wirklich am Herzen liegt.

2. Seit Monaten liefen hier seine Werbespots im Fernsehen, in denen er (besser als alle andere Kandidaten) auf diese Krise eingegangen war und seine Erfahrungen in der Wirtschaft hervorgehoben hatte.

3. Da die demokratische Vorwahl ohne Wert war (der Landesverband der Demokraten hatte den Wahltermin ohne Abstimmung mit der Bundespartei vorverlegt und war von dieser damit bestraft worden, dass keine Delegierten entsendet werden dürfen) haben viele Leute, die sonst an der Vorwahl der Demokraten teilgenommen hätten, bei den Republikanern gewählt und Romney ihre Stimme gegeben, da sie glauben, dass dieser von Clinton oder Obama leichter geschlagen werden kann als der weithin respektierte McCain.

Sonntag, 13. Januar 2008

Republikaner schwärmen aus

Bei den Republikanern haben derzeit vier Männer die Chance, die Nominierung ihrer Partei zu gewinnen: John McCain, Mitt Romney, Mike Huckabee und Rudy Giuliani.

Derzeit versucht jeder, diese Chance bis zum "Super Tuesday" am 5. Februar, wenn bei den Republikanern in 19 Staaten gewählt wird, zu erhalten.

Am Dienstag wird in Michigan gewählt. Aber nur Mitt Romney und John McCain streiten sich hier um den Sieg. Ich schätze, dass Romney gewinnen wird, da er die wirtschaftlichen Probleme dieses Staates (400.000 weniger Arbeitsplätze seit dem Jahr 2000) in seinen Fernsehwerbungen besser anspricht als McCain. Zudem war Romneys Vater hier Gouverneur.

Am 19. Januar findet in South Carolina eine weitere Vorwahl statt. Aber nur Mike Huckabee und Fred Thompson sind dort derzeit auf Stimmenfang und ich tippe auf Huckabee, da es hier viele ultrakonservative Christen gibt, und die haben ihm schon in Iowa zum Sieg verholfen. Bei der am gleichen Tag stattfindenden Vorwahl in Nevada ist McCain der Favorit.

Und Rudy Giuliani ist schon in Florida unterwegs, wo er sich am 29. Januar einen Sieg erhofft.

Das zeigt, dass es nach diesen Vorwahlen noch keinen klaren Favoriten für die Nominierung geben wird. Und ob der 5. Februar mehr Klarheit bringen wird, ist fraglich, wobei Mitt Romney an diesem Tag wohl die besten Chance hat, denn er hat das meiste Geld und kann das Fernsehen in allen 19 Staaten mit seiner Werbung dominieren.

Freitag, 4. Januar 2008

Warum Iowa-Gewinner Huckabee landesweit keine Chance hat

Schon am 8. Januar in New Hampshire wird deutlich werden, dass der Sieger der republikanischen Vorwahl in Iowa, Mike Huckabee, landesweit keine Chance hat, die Nominierung seiner Partei zu gewinnen.

Der Grund: Iowa ist nicht repräsentativ für die USA! In Iowa gibt es deutlich mehr erzkonservative Christen als in den nachfolgenden Vorwahl-Staaten. Nur deshalb hat Huckabee dort gewonnen.

In New Hampshire werden Mitt Romney und John McCain den Sieg unter sich ausmachen und danach steigt auch Rudy Giuliani ins Rennen ein. Huckabee hat an der Ostküste und in Kalifornien keine ausreichende Gefolgschaft.

Am Ende wird es ein Zweikampf zwischen Romney und Giuliani werden. Romney hat das Geld und Giuliani ist beliebt.

Von Mike Huckabee wird schon bald niemand mehr sprechen.
 

Donnerstag, 3. Januar 2008

Obama und Huckabee gewinnen in Iowa

Barack Obama bei den Demokraten und Mike Huckabee bei den Republikanern haben die Vorwahlen in Iowa gewonnen. Ein interessantes Ergebnis, das aber noch nicht viel bedeutet, denn dass sich dieses Ergebnis am 8. Januar in New Hampshire wiederholt, ist zu bezweifeln.

Den letzten Umfragen zufolge liegt Hillary Clinton in New Hampshire vor Obama und sollte dort eigentlich gewinnen. Sollte Obama jedoch wieder gewinnen, dürfte Clinton ein wenig nervös werden und ihr landesweiter Favoritenstatus könnte ernsthaft in Frage gestellt werden. Allerdings glaube ich nicht, dass es dazu kommt.

Dass der Baptisten-Prediger Mike Huckabee bei den Republikanern erneut gewinnt, ist sehr unwahrscheinlich, denn in New Hampshire gibt es weit weniger religiös-konservative Wähler als in Iowa. Der Sieg in New Hampshire wird entweder an Mitt Romney oder an John McCain gehen.

Dienstag, 11. Dezember 2007

Huckabee wollte AIDS-Infizierte isolieren

So ist das, wenn man plötzlich im Rampenlicht steht: Da werden alte Geschichten und Statements ausgegraben, die ein Licht auf den Charakter des Kandidaten werfen sollen.

Es sieht so aus, als wollte Mike Huckabee noch 1992, als jeder bereits wusste, dass AIDS nicht so einfach zu übertragen ist, mit HIV infizierte Menschen vom Rest der Bevölkerung isolieren wollte. (Quelle: ABC News)

Montag, 10. Dezember 2007

Huckabee und Giuliani landesweit fast gleichauf

Mike Huckabee (Foto) hat sich vor einigen Tagen in Iowa bei den Republikanern an die Spitze gesetzt und dieser Trend zeigt sich nun auch landesweit, wo er Rudy Giuliani beinahe eingeholt hat. Giuliani liegt bei 24 Prozent und der wesentlich konservativere Huckabee bei 22 Prozent. Vor zwei Monaten lag Huckabee noch bei 5 Prozent! Jetzt zeigt sich, wie wichtig die Vorwahlen in Iowa am 3. Januar sein werden. Gewinnt Huckabee dort, kann er sich bestimmt auch landesweit an die Spitze setzen. (Quelle: CNN)

Sonntag, 2. Dezember 2007

Barack Obama und Mike Huckabee liegen in Iowa vorn

Barack Obama liegt bei den Demokraten in einer Umfrage des Des Moines Register in Iowa bei 28 Prozent, Hillary Clinton bei 25 Prozent und John Edwards bei 23 Prozent.

Bei den Republikanern ist Mike Huckabee (Foto) innerhalb von vier Wochen vom dritten auf den ersten Platz vorgeschossen und liegt jetzt bei 29 Prozent. Mitt Romney kommt zurzeit auf 24 Prozent und Rudolph Giuliani auf 13 Prozent.

Landesweit liegen Clinton und Giuliani vorn. Iowa ist jedoch am 3. Januar Schauplatz der ersten Vorwahlen und die Ergebnisse dort werden zweifellos den weiteren Wahlkampf beeinflussen. Jedoch kann niemand vorhersagen, wie stark dieser Einfluss sein wird. Dass Giuliani sich in Iowa nicht besonders angestrengt hat, könnte sich meiner Meinung nach als Fehler herausstellen.